Wie man das Etikett eines Specialty-Kaffees liest: Herkunft, Sorte, Verarbeitung und Höhe
Handelsüblicher Kaffee gibt oft nur den Kontinent oder allgemeine Bezeichnungen wie „klassische Mischung“ an. Ein transparentes Etikett ist hingegen der erste Qualitätsindikator für echten Specialty Coffee: Fehlen die Angaben, handelt es sich in der Regel um ein standardisiertes Industrieprodukt.
Hier sind die vier Säulen, auf die Sie bei jeder Verpackung für einen bewussten Kauf achten sollten:
• Genaue Herkunft: Der Staat (z. B. Kolumbien) allein reicht nicht aus. Suchen Sie nach der Region (Huila), der Farm (Finca El Paraíso) oder dem Namen des Produzenten. Das Terroir definiert die Geschmacksidentität.
• Botanische Sorte: Das ist die „Rebsorte“ des Kaffees. Ein Geisha (blumig, fein wie Jasmintee) ist ein anderes Erlebnis als ein Bourbon (süß, karamellisiert, rund).
• Nachernteprozess: gibt an, ob Sie die klare Säure eines Washed oder die fruchtige Süße eines Natural erwarten können.
• Höhe (Altitude): angegeben in Metern über dem Meeresspiegel. Über 1.500 Meter wächst die Bohne dicht und reich an organischen Säuren und komplexen Zuckern.
Unsere Etiketten zeigen alle Daten, einschließlich des tatsächlichen Rösttermins.