Arabica und Robusta: Echte Unterschiede und wann die eine der anderen gleichkommt
Der Slogan „100 % Arabica“ wird oft automatisch als Qualitätsmerkmal verwendet, ist es aber nicht immer. Eine minderwertige Arabica, schlecht angebaut und dunkel sowie industriell geröstet, kann einer „Feinen Robusta“ unterlegen sein, die nach Specialty-Kriterien ausgewählt und verarbeitet wurde.
Arabica (Coffea arabica) und Robusta (Coffea canephora) sind zwei botanisch unterschiedliche Arten hinsichtlich Genetik, Chemie und sensorischem Profil.
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Eigenschaft |
Arabica Specialty |
Feine Robusta / Canephora |
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Anbauhöhe |
800 – 2.200 m ü. M. |
0 – 800 m ü. M. |
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Koffeingehalt |
0,8% – 1,4% |
1,7% – 4% |
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Natürliche Zucker |
Hoch (~8%) |
Niedrig (~4%) |
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Aromatische Noten |
Zart, blumig, zitrusartig, komplex |
Dunkle Schokolade, Gewürze, Trockenfrüchte |
Arabica bietet Komplexität und elegante Säure dank der langsamen Reifung in großer Höhe. Robusta, mit etwa doppelt so hohem Koffeingehalt (Koffein wirkt als natürliches Insektizid der Pflanze), entwickelt einen dichten Körper und eine anhaltende Crema im Espresso; von minderer kommerzieller Qualität kann sie jedoch Noten von Holz oder verbranntem Gummi aufweisen. In den Selektionen von Garage Coffee Bros. findest du rückverfolgbare Single Origins, die strenge sensorische Standards erfüllen.